Ihr schnellster Weg
zur individuellen Embedded-Applikation
Mit radCASE entwickeln und testen Sie die spätere Zielapplikation bereits am PC – bevor die finale Hardware verfügbar ist.
Aus derselben Modellbasis entsteht anschließend der Seriencode für das Embedded-Target.
Was ist radCASE?

Nicht nur modellieren.
Die vollständige Applikation entwickeln.
radCASE ist eine Entwicklungsumgebung für modellbasierte Embedded-Software. In einem Modell wird nicht nur die Architektur beschrieben, sondern die vollständige Applikation: Daten, Ein- und Ausgänge, Funktionen, Abläufe, Bedienoberflächen und zugehörige Metadaten.
Aus diesem Modell erzeugt radCASE den ausführbaren Applikationscode für PC und Embedded-Target sowie die dazugehörigen Entwicklungswerkzeuge.
Mehr als ein reines UML-Tool
Das Modell enthält nicht nur Diagramme und Architekturinformationen. Funktionalität kann direkt mit C/C++, Zustandsmaschinen, Sequenz- oder Signalplänen umgesetzt werden.
Mehr als ein reiner Codegenerator
radCASE erzeugt nicht nur Funktionscode, sondern nutzt dieselben Modellinformationen auch für HMI, Simulation, Monitoring und weitere Systemfunktionen.
Keine separate Testapplikation
Die PC-Simulation basiert auf der späteren Applikationslogik. Hardwareeingänge und externe Prozesse werden am PC nachgebildet oder stimuliert.
Für wen ist radCASE?
Embedded entwickeln – auf Ebene der Applikation
radCASE verlagert die Entwicklung von hardwarenahen Einzelaufgaben auf die Ebene der konkreten Anwendung. Applikationsnahe Entwickler kombinieren vorhandene Module, konfigurieren deren Verhalten und bilden damit die vollständige Geräte- oder Steuerungsapplikation ab.
- mehr Details zur applikationsnahen Umsetzung
Mit radCASE können Entwickler die konkrete Geräte- oder Steuerungsfunktion umsetzen, ohne sich mit allen hardwarenahen Details befassen zu müssen.
- vorhandene Module auswählen und instanziieren
- Module für die konkrete Anwendung konfigurieren
- Funktionen und Abläufe applikationsnah beschreiben
- Daten, I/Os und Bedienung im selben Modell festlegen
- HMI, Simulation und Seriencode daraus erzeugen
- Zielhardware über eine definierte API und HAL anbinden
Vorteile
Früher entwickeln und testen
Die spätere Zielapplikation läuft bereits am PC, bevor die finale Hardware verfügbar ist.
- Technische Details
– Ausführung der generierten Applikationslogik auf einem virtuellen PC-Target
– keine separat entwickelte Test- oder Simulationssoftware
– Simulation von Sensoren, Aktoren und externen Prozessen
– Prüfung von Bedienung, Abläufen und Systemzuständen
– Design-Level-Debugging auf Basis der Modellinformationen
– Übernahme derselben Applikationsbasis auf das Embedded-Target
Wiederverwendbare Module nutzen
Vollständige Teilfunktionen werden als Module wiederverwendet – nicht nur einzelne Codebausteine.
- Technische Details
– Moduldefinitionen mit Daten, Funktionen, HMI und Metadaten
– hierarchische Zusammensetzung über Submodule
– mehrfache Instanziierung desselben Modultyps
– individuelle Konfiguration der Instanzen
– Bibliotheken von IMACS und eigene Modulbibliotheken
– Wiederverwendung ohne erneute manuelle Zusammenführung der zugehörigen Informationen
Informationen konsistent halten
Alle Informationen der Applikation werden an ihrer fachlich richtigen Stelle definiert und gemeinsam verwendet.
Seriencode automatisch generieren
Aus dem vollständigen Modell entsteht produktionsfähiger C/C++-Code für das Zielsystem.
Das Modell
... Vier aufeinander aufbauende Ebenen.




1. Ebene: Modellbasis
Die Grundlage bildet ein gemeinsames Modell mit wiederverwendbaren Modulen.
In der Modulbibliothek stehen definierte Bausteine bereit, die von IMACS gepflegt, erweitert und bei Bedarf um eigene Module ergänzt werden können.
2. Ebene: Module instanziieren
Benötigte Module werden aus der Library übernommen und für die konkrete Anwendung ausgeprägt.
Sie werden instanziiert, parametriert und in ihrem Zusammenspiel festgelegt.
3. Ebene: Applikation ausprägen
Aus den konfigurierten Modulen entsteht die konkrete Applikation.
Hier werden Funktionalität, Daten, I/Os sowie die anwendungsspezifische Ausprägung im Modell beschrieben.
4. Ebene: Applikation ausführen
Aus dem Modell entstehen automatisch nutzbare Ergebnisse für das reale System.
Dazu gehören Target-Software, HMI, Visualisierung, Simulation, Testunterstützung und Dokumentation.
So funktioniert radCASE
1. Anforderungen
Am Anfang stehen Spezifikation, Analyse und Nachverfolgbarkeit.
Die Anforderungen der Anwendung werden strukturiert erfasst und bilden die Grundlage für die weitere Modellierung.
2. Modellieren
Auf dieser Basis wird die Anwendung modelliert.
Dazu gehören Design, Struktur und Implementierung der Applikation in radCASE.
4. Integrieren
Die generierten Ergebnisse werden auf dem Zielsystem eingebunden.
Die Integration erfolgt über die Zielplattform, einschließlich API und BSP.
3. Generieren
Aus dem Modell erzeugt radCASE die benötigten Artefakte.
Dazu zählen insbesondere Produktionscode und Dokumentation.
5. Testen
Die integrierte Anwendung wird geprüft und freigegeben.
Dazu gehören Test, Verifikation sowie – je nach Anwendung – Freigabe und Zertifizierung.
